
Goldstaub
Golden Detail
Golden Room
White Rooms
Regen...
Oase
Lichterspiele
Träger 1
Träger 2
Grün-Blaue Frau 2
Pompei 3
Pompei 1
Grosser Vogel
Grün-Blaue Frau 1
Pompei 2
Setus Studt
Einladung zur Vernisage
Aktuelle Galerie hier Link
Die Ile d`Oléron ist eine Insel an der französischen Westküste im Atlantik. Sie ist mit ihren knapp 175 qkm nicht besonders groß, und weil sich auf Oléron keine großen Reichtümer erwerben ließen, hat man die Insel Jahrhunderte lang nicht besonders beachtet.
Deshalb geht abseits der Ferienmonate das Leben hier noch seinen ruhigen Gang. Die Menschen leben dann von der Fischerei und Austernzucht, für die die weite Wattenlandschaft zwischen Insel und Festland die besten Voraussetzungen bietet, aber auch vom Gemüseanbau: Hülsenfrüchte, Artischocken, Spargel, Melonen und Erdbeeren wachsen hier.
Dieser Lebensstil hat der Insel ein eigenes Gesicht gegeben. An den Uferkanten und Kanälen, bildeten sich kleine Kolonien bunter Austernfischerhütten -(les cabanes des huitres) . Sie wirken durch ihr eigentümliches Aussehen wie Kunstobjekte in der Landschaft. Auf Fotos gebannt erinnern Ausschnitte der Bilder an abstrakte Malerei. Die verrottenden bunten Wände mit den zersprungenen Fensterscheiben und schiefen Türen, davor rostige Alltagsgegenstände und Werkzeuge, Körbe voller Austernschalen, leere Fässer und alte Eimer - alles verschmilzt durch den Prozess des Zufalls zu einem Gesamtkunstwerk.
Die intensiven Farben sind die Reste von Bootslacken, für die die Fischer als Wetterschutz für das Holz der Hütten noch Verwendung finden. Vom Wind der Jahrzehnte gekrümmt, zerbrechlich in herber Schönheit, stützen sich die Hütten aneinander wie eine verschworene Gemeinschaft. Diese Orte habe ich in den Jahren immer wieder aufgesucht. Einiges scheint unberührt geblieben, unbehaust, vergessen, anderes belebt oder verschwunden. Anhand der Bilder wird mir bewusst dass jede Entdeckung, jedes Motiv, jede WAND – LUNG, ein Abschied ist.
Der Tourismus fordert seinen Tribut. Der Ort verändert sich, die Hütten werden in Restaurants und Ateliers umgewandelt. Was bleibt, sind Bilder einer Ausstellung.
Veranstalter:Setus Studt, Planet Alsen, Waldstraße 44, D-25524 Itzehoe, Telefon:
094821/9752, Mobil: 0172/4437437, Fax: 04821/407259,
setusstudt@web.de, www.planet-alsen.de
Veranstaltungsort: Museum am Meer Büsum
VITA
·Gebürtiger Itzehoer (Jahrgang 1954)
·Freischaffender Künstler
·Fotografiert seit 1985 auf dem Gelände der ehemaligen Zementfabrik
·Damals wollte der Künstler das Werk und Gelände fotografisch für die Nachwelt festhalten, da ein Abriss geplant war.
Dieser erfolgte aber nur teilweise, vor allem durch eine Serie von Sprengungen. Die Gebäudekomplexe am Rande der Industrie-Anlage blieben aber stehen und dem Zerfall überlassen. Die Natur erobert inzwischen ihr Terrain zurück.
Es ist eine Subkulturszene entstanden. Sprayer, Klangkünstler, Fotografen, Alsenphilosophen begegnen sich hier außerhalb gewohnter Zusammenhänge fast wie auf einem anderen Planeten. Aus der in Bildern festgehaltenen Beobachtung entwickelte Setus Studt das Projekt
Planet Alsen.
·Die Fotos sind Fundstücke aus eben dieser geheimnisvollen Welt und stellen Alsen als inspirierende Kulturfläche dar.
Bisherige Ausstellungen und Projekte unter: www.planet-alsen.de
Die Werke sind in Serien erhältlich ab den Größen 30 mal 40 oder 60 mal 80 cm.
Die Auflagen sind auf 49 Stück pro Motiv limitiert.
Die Drucke sind auch in gößeren Formaten auf Anfrage erhältlich.
Serien werden günstiger angeboten.
Anfragen zu Ausstellungen, Lesungen oder Konzerten
Internetadresse:
www.planet-alsen.de
oder unter
www.setus-studt.de
www.planet-alsen-verein.de (Filme,Musik, Architektur und Kultursommer
Aktueller Termin!
17.08.2007 Erste virtuelle Ausstellung an der Westküste
Kunstgriff 2007 Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide
Zu den Galerien : Präsentation - Alsen - Innenansichten - Schnecken - Spiegelungen - Schalter
Kunstgriff Dithmarschen 2003 - 2010
www.kunstgriff-dithmarschen.de
